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Gas Seal ist eine unbedenkliche kationische Polymerlösung mit hohem Molekulargewicht, die zur Kontrolle oder Verhinderung der Gasmigration nach der Primärzementation und in kritischen Zementstopfen eingesetzt wird. Gas Seal darf nur in Kombination mit anionischen Additiven wie Lignosulfonat-Verzögerern und/oder Reibungsminderern verwendet werden. Labortests werden empfohlen, um den Typ des Reibungsminderers zu bestimmen und synergistische Effekte oder Ausfällungen zu vermeiden. Der Gefrierpunkt von Gas Seal liegt bei minus 10°C und kann durch Methanolzugabe gesenkt werden. Der pH-Wert beträgt etwa 7.
Empfohlen: 5 bis 20 Liter pro 100 kg Zement. Normalerweise sind 10 Liter mehr als ausreichend, abhängig von Typ, Marke und Qualität des Zements. Labortests unter simulierten Feldbedingungen im HTHP-Konsistometer und in der HTHP-Fluid-Loss-Zelle durchführen. Bei Bedarf Verzögerer zugeben, um ausreichende Pumpzeit zu erreichen. Abschließend das HTHP-Absetzverhalten des Zements prüfen. Vorschlag: Schlämme einige Zeit im HTHP-Konsistometer testen (kürzer als die endgültige Eindickzeit), dann in die Fluid-Loss-Zelle und den Absetzzylinder überführen. Bei Bedarf Mikrosilika zur Verbesserung von Rheologie und/oder Absetzverhalten zugeben. Gas Seal benötigt keine Antikoagulationsadditive. Gas Seal ist ein unkritisches, sicher anzuwendendes Zementadditiv. Gas Seal kann mit Portland-, Hütten- und Puzzolanzement verwendet werden, mit oder ohne Bentonit bzw. Attapulgit. Gas Seal ist mit Salz bis zur Sättigung kompatibel. Gas Seal ist mit Calciumchlorid kompatibel — mit 2% Calciumchlorid funktioniert es sogar noch besser.
Gas Seal ist in Innenräumen bei Raumtemperatur zu lagern. Geöffnete Behälter müssen dicht verschlossen werden.
1050-kg-IBCs oder 125-kg-Fässer.
Modiquick 02 – Zusatzmittel zur Beschleunigung des Zementabbindens
CWBent
BDC-011
BDC-013
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